Barbara Kapraun

Das Glück -  Der Mensch - Der Tag - Die Blumenwiese - Ein Sommertag am Meer - Frühlingserwachen - Jahreszahlen - Morgenerwachen - Sonnenuntergang - Verzeihung

 

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Geühlvolle Gedichte über Freunde, Freundschaft, humorvolle Gedi

 

Das Glück

Glück, das ist ein großes Wort,
mal kommt es, dann geht es schnell wieder fort.
Doch ist es mal da, dann halt es fest,
daß es dich nicht gleich wieder verläßt.
Koste alle schönen Momente aus,
mach aus einer Stunde, Stunden daraus.
Genieße und sei von Herzen froh,
das Leben ist oft mal so und mal so.
Schenke Anderen ein bißchen von deinem Glück,
irgendwann, bekommst du es wieder zurück.
Lache so lang du lachen kannst,
nimm dir jemand mit dem du tanzt.
Wärm dich in der warmen Sonne,
sing ein Lied aus voller Wonne.
Gehe in die Natur hinaus
Und schrei dein Glück ganz laut heraus.
Hör zu, wenn die Vögel singen,
wie herrlich ihre Stimmen klingen.
Genieße diese kostbaren Stunden,
es heilt auch deine schmerzende Wunden.
Und ist es dann irgend wann vorbei, mit deinem Glück,
dann denk immer an die schönen Stunden zurück.

 © Barbara Kapraun


 

Der Mensch

Der Mensch, der hat doch nur ein Leben,
was macht er eigentlich daraus,
der eine tut’s mit Füßen treten,
der andre lebt in Saus und Braus.

Wie viele Menschen streiten sich,
es geht dabei um Hab und Gut,
sie mochten sich mal inniglich,
doch zum versöhnen, fehlt der Mut.
.
Der eine, trachtet dem anderen nach dem Leben,
und bringt ihn dabei noch um,
statt daß er tut nach Höherem streben,
ach was ist der Mensch so dumm.

Es könnt alles, so wunderschön sein,
würde man leben wie sich’s gehört
ohne Krieg und ohne Pein,
wär da nicht der Mensch, der alles zerstört

© Barbara Kapraun
 

Der Tag

Tag, was wirst Du mir heute bringen,
kann ich lachen und kann ich singen.
Oder bringst Du mich heut‘ noch zum weinen
muß ich mich bangen um die Meinen.
Werden Schmerzen mich berühren,
wie lang werde ich sie spüren.
Wird mich heute Kummer plagen,
hoffentlich kann ich ihn ertragen.
Wird es ein Tag voll Traurigkeit,
wo kein Glücksstern steht für mich bereit.
Oder ist es ein Tag, wie er öfters schon war,
so glücklich und so wunderbar.
Wo man fast vor Glück zerspringt,
und alles, was man tut gelingt.
Oder greift das Schicksal ein,
werde ich morgen noch fröhlich sein.
Werde ich morgen hören, wenn die Vögel singen
Oder wird er Unheil bringen.
Wird die Sonne morgen scheinen
Oder wird der Himmel weinen.
Werde ich den Tag noch erleben,
oder wird es für mich keinen mehr geben.
Egal, was auch immer kommen mag
Ich nehme Dich an, Du Tag.

© Barbara Kapraun


Die Blumenwiese

Die Gänseblümchen auf den Wiesen,
sind so schön, aber klein,
wird meist zertrampelt, von Menschenfüßen,
dabei blüht es so stolz und fein.

Heut wird das Blümchen kaum beachtet,
man geht einfach daran vorbei,
auch von Kindern ,wird es nicht betrachtet,
als ob es nicht vorhanden sei.

Ich muß da an meine Kindheit denken,
wie glücklich man damals war,
wenn man der Mutter ein Sträußchen konnt schenken,
auch Gänseblümchen waren wunderbar.

Wir Mädchen, machten uns Kränzchen daraus
Und banden sie dann in das Haar,
wir sahen dann noch hübscher aus,
wie schön die Zeit doch damals war.

© Barbara Kapraun


Ein Sommertag am Meer

Von nah, hörte ich des Meeres Rauschen,
vom Fenster aus, da konnt‘ ich’s seh’n,
stundenlang könnt ich so lauschen,
doch einmal muß ich doch hin geh’n.

Dann lief ich hin mit schnellen Schritten
die Straße runter bis zum Strand,
mit klopfendem Herzen und Hände Zittern,
war ich dann im weißen Sand.

Es waren noch keine Menschen da ,
ich war noch ganz allein,
doch Stunden später kam die Schar
doch dann ging ich schon heim.

Ich hab‘ noch nie am Strand gelegen,
ich sah noch nie den Wellengang,
nur Sonne und kein bißchen Regen,
so könnt ich genießen stundenlang.

Ich ließ vor Glück die Seele baumeln,
es war so schön und wunderbar,
vor lauter Freude könnt ich taumeln,
es ist so wirklich und alles ist war.

Die Sonne strahlt vom Himmel runter,
die Welt ist hier viel heller,
der Menschen Kleider sind viel bunter
und die Zeit vergeht noch schneller.

Ich ließ mich von einer Welle tragen
Sie nahm mich auf in ihren Schoß,
es war, als wollte sie mir sagen :
„Hab keine Angst, ich laß dich nicht los.“

© Barbara Kapraun


Frühlingserwachen

Nach langen, grauen , kalten Tage
kommt zart der erste Sonnenstrahl.
Die ersten Blumen blicken noch ganz zage
und die Bäume sind noch leer und kahl.

Doch nach ein paar kalten Regen,
werden schon die Wiesen grün
und man sieht’ s an allen Wegen,
bald fängt alles an zu blüh’ n.

Nun blicken auch am Baum die Knospen
ganz zaghaft in den Sonnenschein
und möchten auch die Wärme kosten,
um bald in voller Pracht zu sein.

Die Vögel kommen auch vom Süden,
um wieder hier bei uns zu sein
und singen zart die ersten Lieder,
so lieblich , schön und auch so rein.

Und auch die Menschen wollen raus
ins Freie der Natur ,
zum wandern und für einen Schmaus,
genießen Sonne pur .

© Barbara Kapraun


Jahreszahlen

Warum muss man nur die Jahre zählen,
das Leben wär doch auch sehr schön,
man könnt’ sich eine Zeit auswählen
um mal in Kalender zu sehn’.

Man müßte nicht steht’s daran denken
wieviel Zeit bleibt mir denn noch,
wie viele Jahre wird Gott mir noch schenken,
er allein er weiß es doch.

Man könnte auch Silvester feiern,
aber ohne Jahreszahl,
einfach sich eine Zahl ausleihen
gibt sie zurück beim’ nächsten mal.

Werden auch die Haare grau
und man kann schon Falten sehn’,
fühlst dich nicht frisch wie Morgentau,
möchtest nicht mal nach draußen gehn .

Dann laß dich einfach nicht beirren
und denke , ach das muß so sein.
Man will dich ja nur verwirren,
dir Kraft zu geben um ganz stark zu sein.

Wie schön , müßt man nicht die Jahre zählen
und leben so wie man es möcht
sich nur die schönen Tage wählen
und alles traurige erlöscht.

© Barbara Kapraun


Morgenerwachen

Es ist noch Nacht , der Mond steht am Himmel,
die Erde liegt in sanfter Ruh.
Es ist so ruhig, kein Menschen Gewimmel
Und die Sterne schauen von oben zu.

Doch in der Ferne, hinterm Horizont ,
sieht man die ersten zarten Strahlen
und ganz blaß wird nun der Mond,
er muß mit seinem Abgang bezahlen.

Nun warten die Vögel in den Bäumen
auf irgendwelches Zeichen,
um von den Dächern und von Zäunen
zu singen, aber auch zu kreischen.

Die Blätter an all den Zweigen ,
schütteln sich ab den Morgentau,
auch die Blume will sich zeigen
und wartet auf des Himmels Blau.

Sie reckt sich und sie dehnt sich
In der Frische der Natur,
plötzlich freuen alle Vögel sich
es kommt die Sonne, die Sonne pur.

Purpur rot steht sie nun da
es ist als wenn die Erde brennt,
und jeder der es einmal sah
denkt an ein Wunder dort am Firmament.

© Barbara Kapraun


Sonnenuntergang

Willst Du den Sonnenuntergang mal sehen,
so schön und auch so klar
mußt Du nur in unsere Weinberge gehen,
da siehst Du ihn so wunderbar.

Die Sonne steht so rot am Himmel,
es ist als würde sie verglühn,
die Luft ist voll von Vogelgetümmel
und die Natur ist in ihrem schönsten Grün.

Doch langsam geht der Tag zu Ende
die Zeit, sie bleibt nicht stehn‘
alles macht nun eine Wende,
die Erde muß sich ja schließlich drehn‘.

Den Mond sieht man schon ganz blaß,
am Firmament dort steh‘ n,
die Sterne haben noch keine Hast,
die kann man später seh‘ n.

Nun kommt der große Augenblick,
die Sonne geht nun unter
es sieht so aus als wär’s ein Trick
doch für mich ,ist es ein Wunder.

© Barbara Kapraun


Verzeihung

Verzeihung sagen ist so schwer,
man hält es von sich fern
wartet der andere auch noch so sehr,
er hat dich doch so gern.

Man hat so vieles in Wut gesagt
Was man gar nicht sagen wollte,
man war von Zorn so sehr geplagt,
daß man nur noch grollte.

Die Enttäuschung sitzt so tief,
man kann es nicht vergessen,
jeder seinen eigenen Weg lief,
der Schmerz ist nicht zu ermessen.

Wie kann ich dem ein Ende setzen,
was kann ich nur dafür tun,
ohne den anderen zu verletzen,
lassen wir den Groll doch ruh‘ n.

Nimm mich doch einfach in den Arm,
vielleicht ist dann der Schmerz vorbei,
dann wird mir ums Herz so warm
und leise sagt man sich „Verzeih“.

© Barbara Kapraun

 

Die Gedichte wurden mit freundlicher Genehmigung von Barbara Kapraun veröffentlicht! Alle Rechte liegen bei der Autorin!

 

Kontakt zur Autorin  Barbara Kapraun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Barbara Kapraun schreibt
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